Die wichtigsten Infos rund um Hundeschlaf & Hundebetten

Auf seinem Schlafplatz soll sich ein Hund wohlfühlen und ungestört schlafen können. Es können mehrere Hundebetten in Haus oder Wohnung eingerichtet werden, damit der Vierbeiner von verschiedenen Plätzen aus die Möglichkeit bekommt, das Tagesgeschehen mitzuerleben. Ein Rückzugsplatz, der sich weit ab von der menschlichen Gesellschaft befindet, wird weniger gerne angenommen und kann sogar als Strafe verstanden werden. Ein Hundebett direkt im Bereich der Eingangstür kann jedoch dazu führen, dass Dein Hund diesen Bereich dann als sein Revier wahrnimmt und jeden anbellt, der klingelt oder ins Revier eindringen möchte.

Wie lange schlafen Hunde?

Welpen und junge Hunde haben einen erhöhten Schlafbedarf. Ein ausgewachsener Haushund schläft im Durchschnitt zwischen 12 und 14 Stunden jeden Tag. Bist Du viel mit Deinem Haustier in der Natur unterwegs, wird sich Dein Hund auch zwischendurch immer wieder einmal einen Platz zum Ausruhen suchen. Alte Hunde haben ebenfalls einen höheren Schlafbedarf und mögen es gerne, wenn das Hundebett in der Nähe einer Heizung aufgestellt wird. Alternativ kannst Du Deinen betagten Vierbeiner auch mit einer leichten Decke zudecken, die wohlige Wärme tut den angegriffenen Gelenken gut und sorgt für mehr Wohlbefinden. Vor allem Dackel haben ab einem Lebensalter von fünf Jahren ein erhöhtes Risiko für Gelenkerkrankungen, der Ruhe- und Schlafbedarf nimmt dann merklich zu.

Welches Hundebett ist das richtige für meinen Hund?

Ein Hundebett sollte leicht zu erreichen sein. Für kleine und kurzbeinige Hunde wird es am besten direkt auf dem Boden aufgestellt, ein größerer Hund kann jedoch auch leichte Höhenunterschiede gut überwinden. Legt sich Deine Fellnase gemütlich zum Schlafen, sollten an allen Seiten noch ausreichend Platz im Hundebett vorhanden sein. Ein zu kleiner Schlafplatz führt dazu, dass sich das Tier beim Ruhen nicht bequem hinlegen kann oder dauerhaft eine ungesunde Körperhaltung einnimmt. Am besten wählst Du ein orthopädisches Hundebett aus schadstofffreien Textilien. Wichtig ist auch, dass der Bezug abnehmbar ist und gewaschen werden kann. Farblich haben Hunde kaum Ansprüche an ihren neuen Schlafplatz, beim Design kannst Du also ganz nach Deinen eigenen Vorlieben auswählen. 

Die richtige Hygiene am Hundeschlafplatz

Im Hundebett sammeln sich alle möglichen Andenken an die aufregenden Abenteuer, die Dein vierbeiniges Familienmitglied jeden Tag draußen erlebt. Dazu gehören leider auch Parasiten, Zecken und andere Schädlinge, die im Schlaf vom Hundefell abfallen und sich in den flauschigen Polstern des Schlafplatzes einnisten können. Schüttle das Hundebett regelmäßig mehrmals in der Woche aus, auch Staub und Hundehaare landen auf der Oberfläche. Mit Insektenvernichtungsmitteln solltest Du vorsichtig umgehen, da diese auch für Hunde gefährlich werden können und dann zu Reizungen der Augen oder der Haut führen. Haben sich Zecken oder Flöhe im Bezug des Hundebetts breit gemacht, kann eine Handwäsche mit heißem Essigwasser schnelle und biologisch unbedenkliche Abhilfe schaffen. In der Bade- oder Duschwanne kann das Hundebett zunächst in heißem Wasser mit ein bis zwei Flaschen Essig Essenz eingeweicht werden. Das tötet sowohl Parasiten in allen Stadien als auch deren Eier ab. Anschließend wird der Hundeschlafplatz mit einem verträglichen Waschmittel gewaschen, um alle Reste der Schädlinge gründlich zu entfernen. 

Schlafende Hunde bitte nicht stören!

Gerade wenn ein neuer Hund ins Haus kommt, ist die Aufregung bei allen Familienmitgliedern groß. Gerade Kinder können es noch nicht so gut verstehen, dass auch Hunde ihre Ruhephasen benötigen, um wieder aktiv und fröhlich spielen zu können. Während Dein Haustier schläft, sollte es nicht gestört werden. Streichle Deinen Vierbeiner nicht, stelle kein Futter vor das Hundebett und wecke ihn nur, wenn Du aus dem Haus gehen musst und der Hund Dich begleiten soll. Verlässt Du als bekannte Bezugsperson die Wohnung, werden alle Hunde aber in der Regel ohnehin aufmerksam und versuchen in vielen Fällen mitzukommen, oder aber den nahenden Abschied möglichst lange hinauszuzögern. Besonders anhänglichen Hunden kann ein kleines bis großes Kuscheltier im Hundebett dabei helfen, Trennungsängste zu überwinden und sich nicht so einsam zu fühlen. Hunde sind keine Einzelgänger und werden nur ungern allein gelassen. Ein weiteres Haustier, welches sich frei in der Wohnung bewegen darf, kann die Langeweile vertreiben und die Wartezeit verkürzen, bis Herrchen und Frauchen wieder zurückkommen.

Können Hunde träumen?

Hunde haben ein reiches und vielfältiges Gefühlsleben, aufgrund ihrer genauen Beobachtungsfähigkeit können sie auch menschliche Emotionen gut deuten und ihr Verhalten entsprechend anpassen. Forscher haben auch bei Hunden eine REM-Schlafphase nachgewiesen, beim Menschen ist dies der Zeitpunkt des Tiefschlafs, in dem sich Träume abspielen. Beobachtest Du schlafende Hunde, wirst Du feststellen, dass diese im Schlaf Geräusche von sich geben können oder die Pfoten so bewegen, dass es aussieht, als würden sie im Schlaf rennen, über eine Blumenwiese tollen oder tiefe Löcher graben, um eine Wühlmaus aufzuspüren. Wissenschaftlich konnte es bislang trotz intensiver Studien nicht geklärt werden, ob Hunde denn nun dem Menschen ähnlich träumen oder ob das Gehirn des Hundes eine derartige Informationsbewältigung nicht benötigt. Ist der Schlaf nicht lang genug, werden sie aber ähnlich wie Herrchen und Frauchen schlecht gelaunt, mögen nicht spielen, spazieren gehen oder fressen. Einige Hunde bekommen dann ganz rote Augen, die weiße Bindehaut verfärbt sich auch bei einer Augeninfektion. Merkst Du, dass Deine Fellnase genug hatte und sich etwas ausruhen möchte, gönne ihr diese Ruhephasen. Ein Hundebett kann im Kofferraum transportiert werden und auch unterwegs für Entspannung und Erholung sorgen.

Richtig ernährte Hunde kommen besser zur Ruhe!

Einige Hunde leiden unter Allergien und Unverträglichkeiten. In diesen Fällen muss das Hundefutter so angepasst werden, dass die Hunde nicht ständige Schmerzen bei der Verdauung haben. Vor allem bei stark überzüchteten Rassehunden kann es zu einer Vielzahl an Magen-Darm-Problemen kommen, die eine Schonkost erforderlich machen. Ist das Haustier zu dick geraten, kann eine Diät mit größeren Anteilen an Reis oder gedünsteten Karotten dabei helfen, wieder auf ein Normalgewicht zu kommen. Während einer diätischen Ernährung kann sich das Schlafbedürfnis sonst gesunder Hunde erhöhen, da die gewohnte Energiemenge aus dem Futter nicht mehr zur Verfügung steht. Sollen Hunde auf Diät gesetzt werden, kann dies am besten mit dem behandelnden Tierarzt besprochen werden, damit es nicht zu einem Mangel an für Hunde wichtige Nährstoffe kommt. Eine Erhöhung des täglichen Auslaufs kann außerdem dazu beitragen, dass Hunde schnell wieder schlanker werden. Nutze dafür interessante Hundespielzeuge, denen nachgejagt werden kann oder lege auf Spaziergängen auch selbst einmal einen kurzen Sprint ein, der zum Mitmachen einlädt. Schön, wenn nach einem actionreichen Ausflug gleich das kuschelige Hundebett zu Hause wartet!